+ Makka Na Ito +


Bercampur tangis dan gelak

Das erste Lachen in gut drei Monaten. Doch die Tränen? Keine der Freude. Wie in einem, so als hätte es weder Trennung noch Übergang gegeben, ist es wieder das gleiche Gesicht und die gleiche Hilflosigkeit.
Gibt es das noch, wahres Lachen? Verkrampfen sich nicht auch im Weinen die Mundwinkel nach oben und ist es nicht das gleiche Hervorwürgen von Lauten, einem Schreien gleich? Auch die Augenbrauen, sie gehen hoch, schräg und steil.

Und nach dem Lachen, so schwer und tränenreich, folgt es wieder, still und leise, das rote Wasser in einem steten Fluss. Verzweifelt wird es hochgezogen, in der Nase, doch kein Schnupfen, keine restlichen Tränen, sondern Blut, das unaufhaltsam aus dem Kopfe läuft.
Blut aus einer Verletzung, die keiner zu heilen vermag, denn niemand hat diese Wunde zugefügt. Irgendwo ist sie selbst aufgegangen. Dort wo es alles herkommt, die Tränen, und auch der Schnupfen. Irgendwo da blutet es immerzu. Immerzu wenn es etwas zu Lachen gibt. Was ganz dem Weinen gleicht.
Was gibt es schon noch zu Lachen.
Nichts.

Zu Weinen gibt es dagegen wohl vieles.
Und zu Bluten auch, wie es scheint.
Und jedesmal, die Erkenntnis mehr: Es geht zuende. Ein Körper löst sich auf, unabhängig von Sein und Geist.
Weinend und blutend vor Lachen.
23.2.11 01:15
 



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In erster Linie also für mich selbst geschrieben. Du brauchst es nicht zu lesen, also störe dich nicht an Unverständlichem. Wer dennoch gern mitliest sei willkommen geheißen.

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